Montag, 1. Februar 2016

Mango-Kokostorte / Mango-Coconut-Cake

Sonntagskuchen...

... haben schon was für sich. Sie dürfen ruhig ein wenig mehr hermachen und meist auch ein wenig zeitäufwändiger sein. Und wenn sich dann noch Besuch angekündigt hat, dann legt man sich ja sehr gerne noch ein wenig mehr ins Zeug. Dann gibt es da noch die Entscheidung - Soll es etwas gelingsicheres sein oder doch etwas experimentelles Neues? Da richte ich mich persönlich gerne nach dem Besuch... Obwohl, meistens kann ich es nicht lassen und ich pansche wieder einmal in meiner Kücher herum. Manmal sitze ich dann nägelkauend vor dem Backofen und beobachte mit Argusaugen, ob sich der Kuchen drin auch artig verhält... ;-) Nein, ganz so schlimm ist es nicht, aber ein wenig Nervenkitzel ist schon dabei.

Die Anspannung hatte ich auch dieses Mal ein wenig, allerdings bei der Creme der Torte. Immerhin war die Creme totales Neuland für mich. Noch nie habe ich vorher Kokosmilch mit Kokosraspeln eingekocht und Schokolade hinzugefügt. Wie dem auch sei - die Füllung der Torte ist gelungen und hat auch noch wunderbar geschmeckt.

Mango-Kokostorte/Mango-Coconut-Cake
Die Torte ist sehr schlicht und wurde dieses Mal farblich nicht aufgemotzt. Ein Kuchentraum ganz in weiß könnte man also auch sagen.
Das Biskuit innen ist herrlich feinporig, fluffig und auch saftig. Ich mag es wenn ich sanft auf den Kuchen drücke und dann höre ich dieses leicht schmatzende Geräusch. Da bin ich persönlich dann immer ganz zufrieden.
Auf jedem Boden befindet sich eine dünne Schicht Mangopudding. Sie verleiht der Torte die fruchtige Frische. Etwas Frische bei dem Kaloriengehalt muss es auch sein. Denn die Creme der Torte besteht aus Kokosmilch, Kokosraspel, weißen Rum, Mascarpone und Zucker. Und die Mascarpone ist es letzten Endes auch, die auf dem Kalorienkonto ordentlich zu Buche schlägt. Aber es ist ja ein Sonntagskuchen... [irgendwie muss man sich die Kalorien ja schön reden ;-)]
Das Foto vom Anschnitt der Torte ist wirklich nicht berauschend, aber nachdem ich jetzt schon die Füllung beschrieben habe, will ich es auch nicht vorenthalten. Es ist halt, wie fast immer, erst entstanden, nachdem die Torte nahezu aufgegessen war.

Anschnitt der Torte
Man sieht dennoch was man sehen soll. Das fluffige Biskuit, die dünne Schicht Mango und dann die Creme.

Fazit: Mango und Kokos harmonieren ganz wunderbar. Für die Creme habe ich ursprünglich 150 g Zucker verwendet. Im Rezept habe ich die Menge allerdings schon reduziert, da mir die Torte zu süß war. Aber da kann man ja nach den persönlichen Vorlieben abschmecken.
Alles in allem eine  gute Komposition, die aber durchaus noch ausbaufähig ist. Die Torte ist durch die Creme sehr schwer. Ich würde sagen eine richtige Wintertorte. Interessant wäre es, der Torte ein wenig Schwere zu nehmen und sie vielleicht durch Kräuter aufzufrischen. Mal sehen, ob sie mir so im Gedächtnis bleibt, dass es ein Revival mit einer Auffrischungskur gibt. :-)
Ansonsten wünsche ich euch viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Rezept


Freitag, 15. Januar 2016

Eule genäht

Eine Kleinigkeit...

... wollten wir mitbringen, für einen besonderen Menschen in unserem Leben bei dem wir eingeladen wurden. Aber was sollte es sein? Gewünscht war, dass wir gar nichts mitbringen (Ist es nicht immer dasselbe?), aber wenn man das erste Mal in jemandes Wohnung eingeladen ist, mag ich nicht mit ganz leeren Händen kommen. Geht es euch auch so? Also habe ich überlegt und gegrübelt...
Dann hatte ich die Idee. Ich wollte schon immer mal eine von diesen entzückenden Eulen nähen. Außerdem weiß ich, dass sie Eulen genauso gerne mag wie ich selbst.
Bilder von Ideen gibt es ja schon tausendfach im Internet. Also habe ich mich auf die Suche gemacht und bin fündig geworden.

Nach dem Zeichnen einer kleinen Vorlage und einigen Stichen mit der Nähmaschine und auch mit der Hand, ist dieses entzückende kleine Tierchen entstanden. Vielleicht nenne ich sie "Greta". "Greta" die Eule passt doch, oder?

Sie ist vielleicht noch nicht ganz ausgereicht, aber für den ersten Versuch bin ich durchaus zufrieden.

Und nachdem ich meistens nicht ganz ohne Stempeln auskomme, habe ich gleich einen Teil meiner neuen Ausbeute von SU ausprobiert, um "Greta" zu verpacken. 


Für heute ist erst mal Schluss in meinem Bastelzimmer. Ich freue mich auf die Couch und morgen auf die Übergabe des Geschenks.


Folgende Stampin' up Produkte habe ich verwendet:
* Stempelkissen aus den IN Color 2014-16 (JK S. 137) 
- Ockerbraun
- Minzmakrone
- Taupe
* Stempelset Watercaolor Wings (JK S. 75)
* Framelits Formen Schmetterling (JK S. 172)
* Framelits Tafelrunde (JK S. 173)
* A4 Farbkarton Vanille Pur (JK S. 141)




Montag, 11. Januar 2016

Auf ins Jahr 2016

Dieses Jahr wird mit Sicherheit ein ereignisreiches Jahr und das nicht nur wegen meiner kleinen Tochter. 
Seit kurzem bin ich unabhängige Stampin' up Demonstratorin. Das heißt ich darf jetzt die Stampin' up Begeisterten unter euch mit den neuen Produkten beglücken. Geplant ist zu einem späteren Zeitpunkt auch der eine oder andere Workshop bei mir zu Hause. Mal sehen, wann sich das machen lässt. Natürlich kann ich auch zu dir und deinen Freunden/Freundinnen nach Hause kommen und eine Party gestalten, wenn dir das lieber ist. Dafür musst du allerdings noch ein wenig Geduld haben, da ich derzeit in Babypause bin. 
Falls du es ganz eilig hast, dann geh doch direkt in den Shop und bestelle dort rund um die Uhr deine Lieblingsprodukte. 

Weiter ist auch eine Umstrukturierung meines Blogs geplant. Das hat jetzt schon einige Zeit in Anspruch genommen und es werden sicher noch einige Stunden vergehen, bis ich damit endgültig online gehen kann. Nach und nach wirst du also in Zukunft einige kleine Veränderungen wahrnehmen.

 

Montag, 21. Dezember 2015

Fröhliche Weihnachten - Weihnachtskarten

Selten habe ich die Vorweihnachtszeit so ausgiebig für das Basteln von Karten genutzt. Heuer sind beinahe unzählige Karten entstanden und ich habe mich in jede ein wenig verliebt. 
Ich habe fast mein ganzes Repertoire an Weihnachtsstempeln genutzt - aber eben nur fast. ;-)

Nachfolgend siehst du meine Werke für das Jahr 2015. Ich hoffe, dass sie dir genauso gut gefallen wie mir. Wenn schon das Wetter nicht für weihnachtliche Stimmung sorgt, dann tut es hoffentlich die eine oder andere Karte. 



Bei dieser Karte habe ich wieder mit den Edgelits Schlittenfahrt gearbeitet. Dieses Mal habe ich die Karte wesentlich kleiner (12x10,5 cm) gestaltet. Der Stempel gefällt mir von den Proportionen besser zum Kartenformat und auch die dunklere Stempelfarbe kommt besser zur Geltung, als bei meinem ersten Versuch. Den Hintergrund habe ich mit der Prägeform Leise rieselt geprägt. Auch diese Prägeform war eigentlich Liebe auf den ersten Blick - ich hab sie bloß beim ersten Durchblättern des Katalogs übersehen. ;-)


Hier habe ich das Stempelset Christbaumfestival aus dem Vorjahr genutzt. Überhaupt habe ich dieses Stempelset heuer mit Abstand am meisten verwendet. Man sieht es an den nachfolgenden Karten. Ich finde es einfach praktisch, da man den Baum mit einer Handstanze ausstanzen kann. Mir sind die Handstanzen einfach lieber als das Arbeiten mit der Cuttlebug.
Die Karte ist sehr einfach und in den traditionellen Weihnachtsfarben rot (Glutrot) und grün (Farngrün) gehalten. Müsste ich Plätze für die Karten vergeben, dann wäre diese auf Platz 3.




Glitzer Glitzer und viel Bling Bling macht diese Karte. Hier ist die Handstanze Sternenkonfetti zum Einsatz gekommen. Ich finde sie einfach toll. Das nahtlose Fortführen des Stanzmusters ist dank der Aufgedruckten Sterne überhaupt kein Problem. Der Schriftzug "O du fröhliche" stampt aus dem diesjährigen Stempelset Fröhliche Weihnachten.


Diese Karte habe ich, so wie die meisten der heurigen Saison, auch in rot und grün gehalten. Das Stempelset Gorgeous Grunge gehört auch schon länger zu meinen Schätzen. Der Schriftzug "Genussvollle Festtage" ist wiederum aus dem Stempelset Fröhliche Weihnachten. In meinem ganz persönlichen Ranking erhält diese Karte den 2. Platz.


Eine sehr einfache Karte. Aber womit will man Josef, Maria und das Jesuskind schmücken? Es ist ein Stempel aus dem Set Gesegnete Weihnacht. Die Stempel gefallen mir sehr gut, aber dennoch war es die größte Herausforderung sie passend in Szene zu setzen. Hundertprozentig bin ich mit dieser Idee noch immer nicht zufrieden. Mir fehlt ein bisschen Farbe. Ausmalen wollte ich dann aber auch nicht, weil ich denke, dass dann zu viel wird. Wer weiß, vielleicht fällt mir in einer ruhigen Minute noch etwas ein.



Eine der wenigen Karten, die farblich aus der Reihe tanzt. Ich habe sie für eine Freundin gemacht, wo ich weiß, dass Türkis ihre Lieblingsfarbe ist. Zu Beginn war ich ein wenig skeptisch und nun bin ich selber ganz angetan von der Karte und nicht nur ich. Auch mein Mann hat sie zu seiner Lieblingskarte aus den vielen erklärt. Ich finde, dass die Farben ganz toll miteinander harmonieren ud das bisschen Glitzer ist das i-Tüpfelchen.



Mit der vorhergehenden Karte bin ich auf den Geschmack von Baiblau und Farngrün zu Weihnachten gekommen. Für das Mehr an Glitzer sorgen die Sternkonfetti, die ja meist ein Abfallprodukt von der Handstanze sind. Ansonsten ist nicht viel Aufregendes an der Karte. Das gemusterte Papier stammt auch aus dem Herbst-/Winterkatalog des Vorjahres.  Das ist meine Lieblingskarte für diese Saison.


Ach ja und wer sich fragt, was ich mit so vielen Karten mache, dem kann ich sagen, dass ich heuer einen langjährigen Wunsch von mir selbst erfüllt habe. Ich werde heuer zu Weihnachten auf das Versenden von Weihnachtswünschen per Whats App Nachricht oder SMS bei einigen tollen Menschen verzichten. Viele haben eine ganz persönlich gestaltete Karte von mir geschickt bekommen. Wie gesagt, möchte ich das schon seit Jahren machen, weil ich weihnachtliche Post einfach toll finde. Leider lässt es die Zeit dann doch nicht zu, dass ich jeden einzelnen mit einer handgebastelten Karte beschenke. Ich hoffe diejenigen, die heuer keine bekommen haben, werden mir verzeihen - und wer weiß, vielleicht gibts nächstes Jahr Post von mir! ;-)



Montag, 7. Dezember 2015

Kling Glöckchen klingelingeling

In das Sparpaket mit dem Stempelset Kling Glöckchen und den Edgelits Formen Schlittenfahrt habe ich mich auf Anhieb verliebt. Da musste ich nicht lange überlegen und es war schon auf meiner Bestellliste. Ich mag das Arbeiten mit Ebenen einfach gerne und ich finde auch eine sehr einfache Karte macht gleich was her. Der Stempel "Leise rieselt der Schnee" erscheint mir für eine 15x15cm große Karte dann doch etwas klein. Er würde vermutlich auch mit einer dunkleren Stempelfarbe auf dem grünen Papier besser zur Geltung kommen. Die weiße Stempelfarbe geht hier beinahe unter. 
Auch das Herauslösen der gestanzten Teile ist gerade bei den dünnen Stämmen der Bäume eine filigrane Arbeit. Nichts desto trotz gefällt mir die Idee einfach gut.


Einladung zur Taufe

Dieses Mal durfte ich für einen ganz besonderen Anlass basteln - nämlich für die Taufe unserer Tochter. Bei so einem freudigen Anlass habe ich als Mama natürlich mein ganzes Herzblut hineingesteckt. Unzählige Varianten und Versuche sind dem Endergebnis vorausgegangen. Immer wieder habe ich ein paar Kleinigkeiten verändert, bis ich dann wirklich zufrieden war. 
Für mich war klar, dass der Fisch als christliches Symbol mit auf die Karte musste. Dafür musste ich mir erst einen passenden Fischstanzer besorgen. Nachdem Stampin' up derzeit keinen im Sortiment hat, musste ich mich hier anderweitig umschauen. Das Unterfangen war schwieriger als erwartet, da fast nirgends die Maße des Fischleins angegeben waren... Da bin ich eben von Stampin' up sehr verwöhnt, da im Katalog immer alles in Originalgröße abgebildet ist. 
Weiter wollte ich unbedingt rosa Akzente dabei haben - wo wie es sich für ein Mädchen halt gehört. ;-) Hier ist dann die Entscheidung auf Kirschblüte (Stampin' up) gefallen. Und nachdem nicht alles nur rosa sein sollte wurde es mit den Farben Savanne, Vanile und Farngrün kombiniert. Und auch ein wenig Bling bling durfte auf die Karte mitrauf. 
Taufeinladung
Die Menükarte habe ich in Form eines Klassikers gebastelt. Einfach ein Blatt im Din A4 Format gedrittelt mit einem cm Kleberand und zum Dreieck gefaltet. Auch hier habe ich dieselben Farben wie bei der Einladungskarte verwendet.

Insgesamt finde ich die Komposition sehr stimmig. 
 

Dienstag, 1. Dezember 2015

Weihnachtsbastelstube eröffnet!

Seit geraumer Zeit hat meine Weihnachtsbastelstube wieder geöffnet. Ich mag die Vorweihnachtszeit einfach sehr. Die meiste Zeit des Tages laufen Weihnachtslieder auf und ab.Ich liebe den Duft von frisch gebackenen Keksen, das Haus zu dekorieren und zu schmücken. Deshalb findet man mich entweder in meiner Küche beim Kekse backen oder in den Zeitfenstern zwischendurch in meinem Bastelzimmer.
Heuer habe ich mich wieder gut mit Weihnachtsbastelsachen von Stampin' up eingedeckt. Im Herbst-/Winterkatalog waren so viele tolle Sachen drin, dass ich mich nur schwer entscheiden konnte. Und aus dem Grund müssen jetzt die Sachen auch gut genutzt werden. 

Als erstes habe ich mich an Geschenkanhänger gewagt. Dafür mussten gleich die neuen Framelits Formen Tannentraum und das Stempelset Oh Tannenbaum herhalten. Ich mag solche kleinen gebastelten Anhänger sehr. Sie sind flink gebastelt und werten meiner Meinung nach jedes Geschenk auf. 


 

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Tarte Tatin

Momentan läuft ja wieder die Sendung "Das große Backen". Letztens mussten die Kandidaten bei der technischen Prüfung eine Tarte Tatin backen. Gehört habe ich schon öfters davon, in letzter Zeit sogar in einer Backzeitschrift eine gesehen. Die Sendung hat mich mehr oder weniger dazu inspiriert ein wenig Recherche zur Tarte Tatin zu betreiben. Bei einigen Kandidaten ist die Tarte ja nicht zur Zufriedenheit der Juroren gelungen. Zu dicke Apfelscheiben, zu trockener Mürbteig, zu viel Mürbteig, zu festes Karamell waren einige der Kritikpunkte. 


Zur Recherche der Tarte Tatin...

 

Die Einen bezeichnen sie als Stern am französichen Desserthimmel und Andere betiteln sie als rustikalen französischen Apfelkuchen. 

Entstanden sein soll sie mehr oder weniger per Zufall im 19. Jahrhundert. Die betagten Tatin Schwestern aus Larnotte-Beuvron an der Loire wollten wohl für Gäste einen Apfelkuchen backen. Er fiel leider mit der Apfelseite nach unten zu Boden. Daraufhin sollen sie die Äpfel in die Form gegeben, mit neuem Teig abgedeckt und erneut gebacken haben. 
Eine weniger charmante Version der Geschichte zur Tarte Tatin besagt, dass die ältere der Schwestern wohl nicht ganz so intelligent gewesen sein soll und der Apfelkuchen im Stress verkehrt herum im Ofen gelandet ist.

Egal welche der beiden Versionen stimmt, sie erklären beide das so Typische für die Tarte Tatin. Sie wird verkehrt herum, also mit der Apfelseite nach unten, gebacken und dann gestürtzt. Aussehen tut die Tarte, wenn sie gelungen ist, dann folgendermaßen:



Neugierig wie schwierig das ganze Unterfangen wirklich ist und auch, weil ich Apfelkuchen einfach gerne mag, habe ich mich auch an das praktische Experiment Tarte Tatin gewagt. Die Auswahl an Rezepten hat es mir nicht unbedingt leicht gemacht und letzten Endes ist bei mir eine Tarte Tatin in Anlehnung an mehrere Rezept entstanden. 

Zuerst habe ich einen Mürbteig aus 250 g Mehl, 175 g Butter und 125 g Zucker bereitet. Der musste dann erst mal rasten. 

In der Zwischenzeit habe ich mich an die Äpfel gemacht. Ca. 600 g Äpfel habe ich geschält, geachtelt und dann noch einmal in Spalten geschnitten. Meine Spalten hatten ca. 5 mm Stärke. Um das Braunwerden zu verhindern sind sie im Zitronenwasser gelandet. 


Das Rohr habe ich auf 180°C vorgeheizt und die Tarteform mit Butter eingefettet. Danach habe ich mich an das Karamell gewagt. Davor hatte ich ehrlich gesagt am meisten Respekt und ich war auch ein wenig skeptisch ob sich die Tarte wirklich aus der Form lösen würde.

Ich habe ca. 175 g Kristallzucker karmaellisiert und 2 El Butter hinzugefügt. Das Karamell war schön goldbraun und sämig. Die Karamellmasse hab ich in die kühlschrankkalte Tarteform gegossen. Das wurde mir beinahe zum Verhängnis, da das Karamell extrem schnell abgekühlt ist und ich dadurch Mühe hatte, es gleichmäßig zu verteilen. Es ist mir gerade noch so gelungen und ich konnte die Äpfel einschichten. 

Danach habe ich noch den Mürbteig ausgerollt und die Äpfel damit abgedeckt. Mit einer Gabel habe ich Löcher in die Teigdecke gemacht, aus dem Abschnitt  eine Rolle geformt, runderhum gelegt und flach gedrückt.

Die Tarte habe ich bei 180°C 35 Minuten im Ofen gelassen. Das waren dann doch 2 bis 3 Minuten zu lange. Sie hätte nicht ganz so lange gebraucht.
Die Tarte hat dann noch ca. 5 Minuten in der Form bleiben dürfen. Ja und dann kam wohl der spannendste Momente im Praxistest Tarte Tatin - würde sie heile raus kommen oder würde der gesamte Karamell am Boden festkleben?
Ich habe ein Küchenbrett auf die Form gelegt und dann das Gesamtpaket gewendet. Ganz leise war ein "Blobb" zu hören - ein gutes Zeichen!?! Ja, es war ein gutes Zeichen. Meine erste Tarte Tatin hat sich vollständig aus der Form gelöst und sieht noch dazu ganz schön aus. 

Jetzt musste das gute Stück nur noch ein wenig überkühlen und dann konnte sie dem Geschmackstest unterzogen werden. 

Resümee: 

Ich finde, dass das Verhältnis Teig und Äpfel gut passt. Auch das Karamell schmeckt wunderbar karamellig und ein wenig buttrig. Die Äpfel haben einen angenehm weiche Konsistenz. Für meine Begriffe und meinen Geschmack genau richtig.
Was mir hingegen nicht schmeckt ist der Boden. Er ist mir zu fest und bröselig, was sicher auch daran liegt, dass die Tarte zu lange im Rohr war. Aber der Boden schmeckt auch sehr buttrig. Das nächste Mal werde ich wohl eine andere Rezeptur für den Mürbteig verwenden. Ich hab da auch schon was im Hinterkopf, aber das ist dann eine andere Geschichte...



Donnerstag, 1. Oktober 2015

Babydecke

Der Herbst präsentiert sich schon in seiner vollen Pracht. Er lädt ein, die letzten sanften Sonnenstrahlen zu genießen und am Abend macht es doppelt Spaß auf der Couch zu sitzen und sich in eine kuschelige Decke einzuwickeln. Ich mag diese Zeit sehr gerne und nutze sie dann auch für Handarbeiten. 
Stricken gehört mittlerweile zu meinen Leidenschaften. Das war nicht immer so. Ich war immer viel zu ungeduldig, kürzlich angefangen sollte schon wieder alles fertig sein. Bei größeren Werken wollten die Maschen auf der Nadel kein Ende nehmen. Deshalb hab ich das Häkeln immer vorgezogen. Gefallen tut mir aber die Strickerei besser. Ich mag die ganz einfachen schlichten Muster. 
Aus gegebenem Anlass habe ich mich an eine gestrickte Babydecke herangewagt. 
  
Babydecke
Sie sollte ca. 85 x 85 cm haben. Mit dieser Größe kann sie auch länger genutzt werden. Auch als Puckdecke kann sie so ganz bestimmt Verwendung finden. Gestrickt habe ich die Decke glatt rechts. Das ist mein Lieblingsmuster. Da sich dabei aber die Enden und die Seiten einrollen habe ich noch ein Häkelborte drum herum gemacht. 


Für die Decke hab ich ein Baumwollgarn bei buttinette bestellt. Um sie neutral zu halten habe ich die Farben Leinen, Lachs und Aqua kombiniert. 

Die Decke ist im Grunde genommen sehr gut für Anfänger geeignet. Um euch die Sache zu erleichtern schreibe ich hier kurzu und bündig zusammen welche Materialien ich verwendet habe. 

Material für eine Babydecke (85x85cm)

Baumwoll-Naturgarn:
6 x Online alpha, Linie 11; Farbe Leinen
2 x Online alpha, Linie 11; Farbe Lachs
2 x Online alpha, Linie 11; Farbe Aqua

Stricknadeln:
Rundstricknadel Knit Pro, Stärke 4.0

Häkelnadeln:
Prym Häkelnadeln, Nr. 3.0

Anleitung: Zuerst habe ich eine Maschenprobe gemacht. Nach meiner Berechnung musste ich 170 Maschen anschlagen, damit die Decke am Ende 85 cm breit sein würde. Bitte mach doch selbst eine Strickprobe, da es immer von der Festigkeit des Strickens und selbstverständlich auch vom verwendeten Garn abhängig ist, wie viele Maschen du benötigst.
Ich habe in Streifen gearbeitet. 4 Reihen in Leinen, danach 3 Reihen in Lachs, 4 Reihen in Leinen, 3 Reihen in Aqua. Diese Abfolge habe ich bis zu einer Länge von 85 cm wiederholt. Ich habe eine ungerade Anzahl an Reihen in Farbe gewählt, dass die Fäden für die Farbübgergänge nicht nur an einer Seite der Arbeit sind.
Nach dem Abketten habe ich die Fäden (vom Farbwechsel) miteinander verknotet. Um das Einrollen an den Seiten etwas einzudämmen habe ich mich entschlossen einen Häkelborte anzusetzten. Dafür habe ich zuerst die gesamte Decke mit festen Maschen umhäkelt. In diese erste Häkelreihe habe ich gleich die Fäden miteingehäkelt, das hat mir das Vernähen erspart.
In der zweiten Runde habe ich in jede 4. Masche 6 Stäbchen gehäkelt. Dadurch entstehen dann die netten Bögen. Abschließend wurden noch die Fäden von der Häkelborte vernäht.





Freitag, 31. Juli 2015

Envelope Punch Board Box

Ich hab wieder einmal gebastelt. Ich bin endlich dazugekommen eine Envelope-Punch-Board-Box zu machen und sie auch zu fotografieren. Oft sind die kleinen Werkeleien ja schon verschenkt, ehe ich dazukomme sie abzulichten. ;-)
Wie der Name schon sagt, habe ich die Box mit dem Envelope Punch Board gemacht. Die Größe (10x6x2cm) ist ausreichend für 8 Ferrero Küsschen. Ich denke die Mon Cheri haben ungefähr dieselbe Größe und müssten somit auch Platz finden. Die Stanzmaße hab ich mit dem "Box-Buster" berechnet.

 Die Bos selber hab ich in Savanne gehalten. Ich hab sie mit den Schmetterlingen su dem Stempelset "Papillon Potpourri" in himbeerrot bestempelt. 
Die Banderolle außen rundherum ist auch in himbeerrot gehalten. Die Enden habe ich mit der Stanze "Gewellter Anhänger" gemacht. Und das Etikett ebenfalls in himbeerrot mit einem Stempel aus dem Set "Für Leib und Seele" gestempelt. 
Und weil mit die Box so gut gefällt hab ich sie gleich noch einmal ohne Anhänger gemacht. 


 

Dienstag, 28. Juli 2015

Babykarte "Baby, we've grown"

Und wieder gibt es im Freundeskreis einen erfreulichen Anlass - ein kleiner Bub hat das Licht der Welt erblickt. Das war Grund genug um mein neues Stempelset "Baby, we've grown" auszuprobieren. Ich konnte es gerade noch im Stampin' up Ausverkauf in Englisch ergattern. Eigentlich habe ich es wegen der Eulen genommen, doch bei dieser Stehkarte ist nur der niedliche Hase zum Einsatz gekommen. 
Nachdem es ein Bub ist, habe ich die Karte in Savanne und Jade gearbeitet. Den Hasen sowie den Schriftzug habe ich mit Jade ausgemalt. Es ist eine schlichte Karte, die aber meiner Meinung nach trotzdem ihre Wirkung hat. 


 

Samstag, 18. Juli 2015

Marillen-Baiser Kuchen

Die Marille (in Deutschland auch Aprikose) oder im Lateinischen Prunus armeniaca hat wieder Saison. Sie gehört zu den Rosengewächsen und ist hierzulande sehr beliebt. Oft auch in destillierter Form - also als Marillenbrand. 
Wer etwas Festes zwischen den Zähnen und danach noch fahrtauglich sein möchte, der sollte diesen Marillen-Baiser Kuchen unbedingt ausprobieren.

Für mich gehört er mittlereweile zur Marillensaison dazu wie das Amen zum Gebet. An dem Kuchen mag ich einfach alles und er ist eine willkommene Abwechslung zu den herkömmlichen Obst-Blechkuchen. Der Aufwand ist etwas höher, da ein zusätzlicher Backschritt notwendig ist. Dieser lohnt sich aber meiner Meinung nach auf jeden Fall.  
Rezept

Den Teig auswalken, den Backrahmen herumstellen und den Teig schön in die Ecken drücken.
Den Teig dick mit Marillenmarmelade bestreichen.
Die Marillen mit geringem Abstand auf den Teig legen.
Das Baiser auf den vorgebackenen Boden geben. Am besten lässt es sich mit einer Winkelpalette verstreichen.
Den Kuchen weitere 15 - 20 Minuten backen und im überkühlten Zustand aus dem Backrahmen lösen.
Den Kuchen in gleichmäßig große Stücke scneiden und...
... genießen!





Montag, 13. Juli 2015

Kleine Aufmerksamkeiten...

... erhalten ja bekanntlich die Freundschaften. Genau solche kleinen Aufmerksamkeiten habe ich auch gebastelt. Eigentlich habe ich Schokolade nur ein wenig verschönert. 
Einmal habe ich die kleinen Merci-Täfelchen eingepackt und ein wenig aufgehübscht. Die Idee dazu habe ich von schnipseldesign. Ich habs nur ein wenig abgewandelt und für mich passend gemacht. Die Verpackung hab ich mit den dem Punsch Board gemacht. Ein Video dazu gibt es auch auf schnipseldesign. Der Stempel stammt von Stampin' up aus dem Set "Für Leib und Seele". Der Schmetterling ist eine Martha Stewart Stanze, die ich schon seit ewigen Zeiten habe.


Dann hab ich noch eine handgeschöpfte Schokolade dekoriert, obwohl dort die Banderole für sich selbst ja schon ein kleines Kunstwerk ist. Dafür habe ich eine meine Lieblingsteilchen von Stampin' up verwendet - die "Four Feathers". Die habe ich noch im Abverkauf erstanden und keine Sekunde bereut, dass ich zugeschlagen habe.