Montag, 21. Dezember 2015

Fröhliche Weihnachten - Weihnachtskarten

Selten habe ich die Vorweihnachtszeit so ausgiebig für das Basteln von Karten genutzt. Heuer sind beinahe unzählige Karten entstanden und ich habe mich in jede ein wenig verliebt. 
Ich habe fast mein ganzes Repertoire an Weihnachtsstempeln genutzt - aber eben nur fast. ;-)

Nachfolgend siehst du meine Werke für das Jahr 2015. Ich hoffe, dass sie dir genauso gut gefallen wie mir. Wenn schon das Wetter nicht für weihnachtliche Stimmung sorgt, dann tut es hoffentlich die eine oder andere Karte. 



Bei dieser Karte habe ich wieder mit den Edgelits Schlittenfahrt gearbeitet. Dieses Mal habe ich die Karte wesentlich kleiner (12x10,5 cm) gestaltet. Der Stempel gefällt mir von den Proportionen besser zum Kartenformat und auch die dunklere Stempelfarbe kommt besser zur Geltung, als bei meinem ersten Versuch. Den Hintergrund habe ich mit der Prägeform Leise rieselt geprägt. Auch diese Prägeform war eigentlich Liebe auf den ersten Blick - ich hab sie bloß beim ersten Durchblättern des Katalogs übersehen. ;-)


Hier habe ich das Stempelset Christbaumfestival aus dem Vorjahr genutzt. Überhaupt habe ich dieses Stempelset heuer mit Abstand am meisten verwendet. Man sieht es an den nachfolgenden Karten. Ich finde es einfach praktisch, da man den Baum mit einer Handstanze ausstanzen kann. Mir sind die Handstanzen einfach lieber als das Arbeiten mit der Cuttlebug.
Die Karte ist sehr einfach und in den traditionellen Weihnachtsfarben rot (Glutrot) und grün (Farngrün) gehalten. Müsste ich Plätze für die Karten vergeben, dann wäre diese auf Platz 3.




Glitzer Glitzer und viel Bling Bling macht diese Karte. Hier ist die Handstanze Sternenkonfetti zum Einsatz gekommen. Ich finde sie einfach toll. Das nahtlose Fortführen des Stanzmusters ist dank der Aufgedruckten Sterne überhaupt kein Problem. Der Schriftzug "O du fröhliche" stampt aus dem diesjährigen Stempelset Fröhliche Weihnachten.


Diese Karte habe ich, so wie die meisten der heurigen Saison, auch in rot und grün gehalten. Das Stempelset Gorgeous Grunge gehört auch schon länger zu meinen Schätzen. Der Schriftzug "Genussvollle Festtage" ist wiederum aus dem Stempelset Fröhliche Weihnachten. In meinem ganz persönlichen Ranking erhält diese Karte den 2. Platz.


Eine sehr einfache Karte. Aber womit will man Josef, Maria und das Jesuskind schmücken? Es ist ein Stempel aus dem Set Gesegnete Weihnacht. Die Stempel gefallen mir sehr gut, aber dennoch war es die größte Herausforderung sie passend in Szene zu setzen. Hundertprozentig bin ich mit dieser Idee noch immer nicht zufrieden. Mir fehlt ein bisschen Farbe. Ausmalen wollte ich dann aber auch nicht, weil ich denke, dass dann zu viel wird. Wer weiß, vielleicht fällt mir in einer ruhigen Minute noch etwas ein.



Eine der wenigen Karten, die farblich aus der Reihe tanzt. Ich habe sie für eine Freundin gemacht, wo ich weiß, dass Türkis ihre Lieblingsfarbe ist. Zu Beginn war ich ein wenig skeptisch und nun bin ich selber ganz angetan von der Karte und nicht nur ich. Auch mein Mann hat sie zu seiner Lieblingskarte aus den vielen erklärt. Ich finde, dass die Farben ganz toll miteinander harmonieren ud das bisschen Glitzer ist das i-Tüpfelchen.



Mit der vorhergehenden Karte bin ich auf den Geschmack von Baiblau und Farngrün zu Weihnachten gekommen. Für das Mehr an Glitzer sorgen die Sternkonfetti, die ja meist ein Abfallprodukt von der Handstanze sind. Ansonsten ist nicht viel Aufregendes an der Karte. Das gemusterte Papier stammt auch aus dem Herbst-/Winterkatalog des Vorjahres.  Das ist meine Lieblingskarte für diese Saison.


Ach ja und wer sich fragt, was ich mit so vielen Karten mache, dem kann ich sagen, dass ich heuer einen langjährigen Wunsch von mir selbst erfüllt habe. Ich werde heuer zu Weihnachten auf das Versenden von Weihnachtswünschen per Whats App Nachricht oder SMS bei einigen tollen Menschen verzichten. Viele haben eine ganz persönlich gestaltete Karte von mir geschickt bekommen. Wie gesagt, möchte ich das schon seit Jahren machen, weil ich weihnachtliche Post einfach toll finde. Leider lässt es die Zeit dann doch nicht zu, dass ich jeden einzelnen mit einer handgebastelten Karte beschenke. Ich hoffe diejenigen, die heuer keine bekommen haben, werden mir verzeihen - und wer weiß, vielleicht gibts nächstes Jahr Post von mir! ;-)



Montag, 7. Dezember 2015

Kling Glöckchen klingelingeling

In das Sparpaket mit dem Stempelset Kling Glöckchen und den Edgelits Formen Schlittenfahrt habe ich mich auf Anhieb verliebt. Da musste ich nicht lange überlegen und es war schon auf meiner Bestellliste. Ich mag das Arbeiten mit Ebenen einfach gerne und ich finde auch eine sehr einfache Karte macht gleich was her. Der Stempel "Leise rieselt der Schnee" erscheint mir für eine 15x15cm große Karte dann doch etwas klein. Er würde vermutlich auch mit einer dunkleren Stempelfarbe auf dem grünen Papier besser zur Geltung kommen. Die weiße Stempelfarbe geht hier beinahe unter. 
Auch das Herauslösen der gestanzten Teile ist gerade bei den dünnen Stämmen der Bäume eine filigrane Arbeit. Nichts desto trotz gefällt mir die Idee einfach gut.


Einladung zur Taufe

Dieses Mal durfte ich für einen ganz besonderen Anlass basteln - nämlich für die Taufe unserer Tochter. Bei so einem freudigen Anlass habe ich als Mama natürlich mein ganzes Herzblut hineingesteckt. Unzählige Varianten und Versuche sind dem Endergebnis vorausgegangen. Immer wieder habe ich ein paar Kleinigkeiten verändert, bis ich dann wirklich zufrieden war. 
Für mich war klar, dass der Fisch als christliches Symbol mit auf die Karte musste. Dafür musste ich mir erst einen passenden Fischstanzer besorgen. Nachdem Stampin' up derzeit keinen im Sortiment hat, musste ich mich hier anderweitig umschauen. Das Unterfangen war schwieriger als erwartet, da fast nirgends die Maße des Fischleins angegeben waren... Da bin ich eben von Stampin' up sehr verwöhnt, da im Katalog immer alles in Originalgröße abgebildet ist. 
Weiter wollte ich unbedingt rosa Akzente dabei haben - wo wie es sich für ein Mädchen halt gehört. ;-) Hier ist dann die Entscheidung auf Kirschblüte (Stampin' up) gefallen. Und nachdem nicht alles nur rosa sein sollte wurde es mit den Farben Savanne, Vanile und Farngrün kombiniert. Und auch ein wenig Bling bling durfte auf die Karte mitrauf. 
Taufeinladung
Die Menükarte habe ich in Form eines Klassikers gebastelt. Einfach ein Blatt im Din A4 Format gedrittelt mit einem cm Kleberand und zum Dreieck gefaltet. Auch hier habe ich dieselben Farben wie bei der Einladungskarte verwendet.

Insgesamt finde ich die Komposition sehr stimmig. 
 

Dienstag, 1. Dezember 2015

Weihnachtsbastelstube eröffnet!

Seit geraumer Zeit hat meine Weihnachtsbastelstube wieder geöffnet. Ich mag die Vorweihnachtszeit einfach sehr. Die meiste Zeit des Tages laufen Weihnachtslieder auf und ab.Ich liebe den Duft von frisch gebackenen Keksen, das Haus zu dekorieren und zu schmücken. Deshalb findet man mich entweder in meiner Küche beim Kekse backen oder in den Zeitfenstern zwischendurch in meinem Bastelzimmer.
Heuer habe ich mich wieder gut mit Weihnachtsbastelsachen von Stampin' up eingedeckt. Im Herbst-/Winterkatalog waren so viele tolle Sachen drin, dass ich mich nur schwer entscheiden konnte. Und aus dem Grund müssen jetzt die Sachen auch gut genutzt werden. 

Als erstes habe ich mich an Geschenkanhänger gewagt. Dafür mussten gleich die neuen Framelits Formen Tannentraum und das Stempelset Oh Tannenbaum herhalten. Ich mag solche kleinen gebastelten Anhänger sehr. Sie sind flink gebastelt und werten meiner Meinung nach jedes Geschenk auf. 


 

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Tarte Tatin

Momentan läuft ja wieder die Sendung "Das große Backen". Letztens mussten die Kandidaten bei der technischen Prüfung eine Tarte Tatin backen. Gehört habe ich schon öfters davon, in letzter Zeit sogar in einer Backzeitschrift eine gesehen. Die Sendung hat mich mehr oder weniger dazu inspiriert ein wenig Recherche zur Tarte Tatin zu betreiben. Bei einigen Kandidaten ist die Tarte ja nicht zur Zufriedenheit der Juroren gelungen. Zu dicke Apfelscheiben, zu trockener Mürbteig, zu viel Mürbteig, zu festes Karamell waren einige der Kritikpunkte. 


Zur Recherche der Tarte Tatin...

 

Die Einen bezeichnen sie als Stern am französichen Desserthimmel und Andere betiteln sie als rustikalen französischen Apfelkuchen. 

Entstanden sein soll sie mehr oder weniger per Zufall im 19. Jahrhundert. Die betagten Tatin Schwestern aus Larnotte-Beuvron an der Loire wollten wohl für Gäste einen Apfelkuchen backen. Er fiel leider mit der Apfelseite nach unten zu Boden. Daraufhin sollen sie die Äpfel in die Form gegeben, mit neuem Teig abgedeckt und erneut gebacken haben. 
Eine weniger charmante Version der Geschichte zur Tarte Tatin besagt, dass die ältere der Schwestern wohl nicht ganz so intelligent gewesen sein soll und der Apfelkuchen im Stress verkehrt herum im Ofen gelandet ist.

Egal welche der beiden Versionen stimmt, sie erklären beide das so Typische für die Tarte Tatin. Sie wird verkehrt herum, also mit der Apfelseite nach unten, gebacken und dann gestürtzt. Aussehen tut die Tarte, wenn sie gelungen ist, dann folgendermaßen:



Neugierig wie schwierig das ganze Unterfangen wirklich ist und auch, weil ich Apfelkuchen einfach gerne mag, habe ich mich auch an das praktische Experiment Tarte Tatin gewagt. Die Auswahl an Rezepten hat es mir nicht unbedingt leicht gemacht und letzten Endes ist bei mir eine Tarte Tatin in Anlehnung an mehrere Rezept entstanden. 

Zuerst habe ich einen Mürbteig aus 250 g Mehl, 175 g Butter und 125 g Zucker bereitet. Der musste dann erst mal rasten. 

In der Zwischenzeit habe ich mich an die Äpfel gemacht. Ca. 600 g Äpfel habe ich geschält, geachtelt und dann noch einmal in Spalten geschnitten. Meine Spalten hatten ca. 5 mm Stärke. Um das Braunwerden zu verhindern sind sie im Zitronenwasser gelandet. 


Das Rohr habe ich auf 180°C vorgeheizt und die Tarteform mit Butter eingefettet. Danach habe ich mich an das Karamell gewagt. Davor hatte ich ehrlich gesagt am meisten Respekt und ich war auch ein wenig skeptisch ob sich die Tarte wirklich aus der Form lösen würde.

Ich habe ca. 175 g Kristallzucker karmaellisiert und 2 El Butter hinzugefügt. Das Karamell war schön goldbraun und sämig. Die Karamellmasse hab ich in die kühlschrankkalte Tarteform gegossen. Das wurde mir beinahe zum Verhängnis, da das Karamell extrem schnell abgekühlt ist und ich dadurch Mühe hatte, es gleichmäßig zu verteilen. Es ist mir gerade noch so gelungen und ich konnte die Äpfel einschichten. 

Danach habe ich noch den Mürbteig ausgerollt und die Äpfel damit abgedeckt. Mit einer Gabel habe ich Löcher in die Teigdecke gemacht, aus dem Abschnitt  eine Rolle geformt, runderhum gelegt und flach gedrückt.

Die Tarte habe ich bei 180°C 35 Minuten im Ofen gelassen. Das waren dann doch 2 bis 3 Minuten zu lange. Sie hätte nicht ganz so lange gebraucht.
Die Tarte hat dann noch ca. 5 Minuten in der Form bleiben dürfen. Ja und dann kam wohl der spannendste Momente im Praxistest Tarte Tatin - würde sie heile raus kommen oder würde der gesamte Karamell am Boden festkleben?
Ich habe ein Küchenbrett auf die Form gelegt und dann das Gesamtpaket gewendet. Ganz leise war ein "Blobb" zu hören - ein gutes Zeichen!?! Ja, es war ein gutes Zeichen. Meine erste Tarte Tatin hat sich vollständig aus der Form gelöst und sieht noch dazu ganz schön aus. 

Jetzt musste das gute Stück nur noch ein wenig überkühlen und dann konnte sie dem Geschmackstest unterzogen werden. 

Resümee: 

Ich finde, dass das Verhältnis Teig und Äpfel gut passt. Auch das Karamell schmeckt wunderbar karamellig und ein wenig buttrig. Die Äpfel haben einen angenehm weiche Konsistenz. Für meine Begriffe und meinen Geschmack genau richtig.
Was mir hingegen nicht schmeckt ist der Boden. Er ist mir zu fest und bröselig, was sicher auch daran liegt, dass die Tarte zu lange im Rohr war. Aber der Boden schmeckt auch sehr buttrig. Das nächste Mal werde ich wohl eine andere Rezeptur für den Mürbteig verwenden. Ich hab da auch schon was im Hinterkopf, aber das ist dann eine andere Geschichte...



Donnerstag, 1. Oktober 2015

Babydecke

Der Herbst präsentiert sich schon in seiner vollen Pracht. Er lädt ein, die letzten sanften Sonnenstrahlen zu genießen und am Abend macht es doppelt Spaß auf der Couch zu sitzen und sich in eine kuschelige Decke einzuwickeln. Ich mag diese Zeit sehr gerne und nutze sie dann auch für Handarbeiten. 
Stricken gehört mittlerweile zu meinen Leidenschaften. Das war nicht immer so. Ich war immer viel zu ungeduldig, kürzlich angefangen sollte schon wieder alles fertig sein. Bei größeren Werken wollten die Maschen auf der Nadel kein Ende nehmen. Deshalb hab ich das Häkeln immer vorgezogen. Gefallen tut mir aber die Strickerei besser. Ich mag die ganz einfachen schlichten Muster. 
Aus gegebenem Anlass habe ich mich an eine gestrickte Babydecke herangewagt. 
  
Babydecke
Sie sollte ca. 85 x 85 cm haben. Mit dieser Größe kann sie auch länger genutzt werden. Auch als Puckdecke kann sie so ganz bestimmt Verwendung finden. Gestrickt habe ich die Decke glatt rechts. Das ist mein Lieblingsmuster. Da sich dabei aber die Enden und die Seiten einrollen habe ich noch ein Häkelborte drum herum gemacht. 


Für die Decke hab ich ein Baumwollgarn bei buttinette bestellt. Um sie neutral zu halten habe ich die Farben Leinen, Lachs und Aqua kombiniert. 

Die Decke ist im Grunde genommen sehr gut für Anfänger geeignet. Um euch die Sache zu erleichtern schreibe ich hier kurzu und bündig zusammen welche Materialien ich verwendet habe. 

Material für eine Babydecke (85x85cm)

Baumwoll-Naturgarn:
6 x Online alpha, Linie 11; Farbe Leinen
2 x Online alpha, Linie 11; Farbe Lachs
2 x Online alpha, Linie 11; Farbe Aqua

Stricknadeln:
Rundstricknadel Knit Pro, Stärke 4.0

Häkelnadeln:
Prym Häkelnadeln, Nr. 3.0

Anleitung: Zuerst habe ich eine Maschenprobe gemacht. Nach meiner Berechnung musste ich 170 Maschen anschlagen, damit die Decke am Ende 85 cm breit sein würde. Bitte mach doch selbst eine Strickprobe, da es immer von der Festigkeit des Strickens und selbstverständlich auch vom verwendeten Garn abhängig ist, wie viele Maschen du benötigst.
Ich habe in Streifen gearbeitet. 4 Reihen in Leinen, danach 3 Reihen in Lachs, 4 Reihen in Leinen, 3 Reihen in Aqua. Diese Abfolge habe ich bis zu einer Länge von 85 cm wiederholt. Ich habe eine ungerade Anzahl an Reihen in Farbe gewählt, dass die Fäden für die Farbübgergänge nicht nur an einer Seite der Arbeit sind.
Nach dem Abketten habe ich die Fäden (vom Farbwechsel) miteinander verknotet. Um das Einrollen an den Seiten etwas einzudämmen habe ich mich entschlossen einen Häkelborte anzusetzten. Dafür habe ich zuerst die gesamte Decke mit festen Maschen umhäkelt. In diese erste Häkelreihe habe ich gleich die Fäden miteingehäkelt, das hat mir das Vernähen erspart.
In der zweiten Runde habe ich in jede 4. Masche 6 Stäbchen gehäkelt. Dadurch entstehen dann die netten Bögen. Abschließend wurden noch die Fäden von der Häkelborte vernäht.





Freitag, 31. Juli 2015

Envelope Punch Board Box

Ich hab wieder einmal gebastelt. Ich bin endlich dazugekommen eine Envelope-Punch-Board-Box zu machen und sie auch zu fotografieren. Oft sind die kleinen Werkeleien ja schon verschenkt, ehe ich dazukomme sie abzulichten. ;-)
Wie der Name schon sagt, habe ich die Box mit dem Envelope Punch Board gemacht. Die Größe (10x6x2cm) ist ausreichend für 8 Ferrero Küsschen. Ich denke die Mon Cheri haben ungefähr dieselbe Größe und müssten somit auch Platz finden. Die Stanzmaße hab ich mit dem "Box-Buster" berechnet.

 Die Bos selber hab ich in Savanne gehalten. Ich hab sie mit den Schmetterlingen su dem Stempelset "Papillon Potpourri" in himbeerrot bestempelt. 
Die Banderolle außen rundherum ist auch in himbeerrot gehalten. Die Enden habe ich mit der Stanze "Gewellter Anhänger" gemacht. Und das Etikett ebenfalls in himbeerrot mit einem Stempel aus dem Set "Für Leib und Seele" gestempelt. 
Und weil mit die Box so gut gefällt hab ich sie gleich noch einmal ohne Anhänger gemacht. 


 

Dienstag, 28. Juli 2015

Babykarte "Baby, we've grown"

Und wieder gibt es im Freundeskreis einen erfreulichen Anlass - ein kleiner Bub hat das Licht der Welt erblickt. Das war Grund genug um mein neues Stempelset "Baby, we've grown" auszuprobieren. Ich konnte es gerade noch im Stampin' up Ausverkauf in Englisch ergattern. Eigentlich habe ich es wegen der Eulen genommen, doch bei dieser Stehkarte ist nur der niedliche Hase zum Einsatz gekommen. 
Nachdem es ein Bub ist, habe ich die Karte in Savanne und Jade gearbeitet. Den Hasen sowie den Schriftzug habe ich mit Jade ausgemalt. Es ist eine schlichte Karte, die aber meiner Meinung nach trotzdem ihre Wirkung hat. 


 

Samstag, 18. Juli 2015

Marillen-Baiser Kuchen

Die Marille (in Deutschland auch Aprikose) oder im Lateinischen Prunus armeniaca hat wieder Saison. Sie gehört zu den Rosengewächsen und ist hierzulande sehr beliebt. Oft auch in destillierter Form - also als Marillenbrand. 
Wer etwas Festes zwischen den Zähnen und danach noch fahrtauglich sein möchte, der sollte diesen Marillen-Baiser Kuchen unbedingt ausprobieren.

Für mich gehört er mittlereweile zur Marillensaison dazu wie das Amen zum Gebet. An dem Kuchen mag ich einfach alles und er ist eine willkommene Abwechslung zu den herkömmlichen Obst-Blechkuchen. Der Aufwand ist etwas höher, da ein zusätzlicher Backschritt notwendig ist. Dieser lohnt sich aber meiner Meinung nach auf jeden Fall.  
Rezept

Den Teig auswalken, den Backrahmen herumstellen und den Teig schön in die Ecken drücken.
Den Teig dick mit Marillenmarmelade bestreichen.
Die Marillen mit geringem Abstand auf den Teig legen.
Das Baiser auf den vorgebackenen Boden geben. Am besten lässt es sich mit einer Winkelpalette verstreichen.
Den Kuchen weitere 15 - 20 Minuten backen und im überkühlten Zustand aus dem Backrahmen lösen.
Den Kuchen in gleichmäßig große Stücke scneiden und...
... genießen!





Montag, 13. Juli 2015

Kleine Aufmerksamkeiten...

... erhalten ja bekanntlich die Freundschaften. Genau solche kleinen Aufmerksamkeiten habe ich auch gebastelt. Eigentlich habe ich Schokolade nur ein wenig verschönert. 
Einmal habe ich die kleinen Merci-Täfelchen eingepackt und ein wenig aufgehübscht. Die Idee dazu habe ich von schnipseldesign. Ich habs nur ein wenig abgewandelt und für mich passend gemacht. Die Verpackung hab ich mit den dem Punsch Board gemacht. Ein Video dazu gibt es auch auf schnipseldesign. Der Stempel stammt von Stampin' up aus dem Set "Für Leib und Seele". Der Schmetterling ist eine Martha Stewart Stanze, die ich schon seit ewigen Zeiten habe.


Dann hab ich noch eine handgeschöpfte Schokolade dekoriert, obwohl dort die Banderole für sich selbst ja schon ein kleines Kunstwerk ist. Dafür habe ich eine meine Lieblingsteilchen von Stampin' up verwendet - die "Four Feathers". Die habe ich noch im Abverkauf erstanden und keine Sekunde bereut, dass ich zugeschlagen habe. 

 

Freitag, 5. Juni 2015

Erdbeer-Mascarpone-Torte

Der Geburtstag meines Mannes stand kürzlich bevor und ich habe die Gelegenheit genutzt um wieder einmal zu backen. Nachdem Erdbeeren jetzt ja Saison haben und auch mein neuer Backofen  unbedingt ausprobiert werden will, gab es wieder mal etwas Frisches, Fruchtiges.
Geworden ist es eine Erdbeer-Mascarpone-Torte. Jetzt nichts Weltbewegendes oder Neues, aber gut war sie trotzdem. Für die Torte hab ich nicht nur den neuen Backofen getestet sondern auch eine meiner neuen Lumara-Backformen - die Seerosenform. 
Seht selbst ob euch das Ergebnis gefällt oder nicht. Gemeinerweise könnt ihr die Torte ja nicht probieren, aber dank des Rezepts wenigstens selber machen.  ;-)





Das Rezept wurde von mit abgeändert und stammt ursprünglich aus der Zeitschrift: Lisa Kochen und Backen: 6/2015. S.72
 

Montag, 4. Mai 2015

Kartoffelgratin mit Thymianbrösel

Heute zeige ich euch mal zur Abwechslung was Pikantes. Ich mag ja Kartoffeln ganz gerne, aber dass mich ein Kartoffelgratin überzeugt, dazu braucht es schon was. Meistens finde ich es ein wenig fad. Entweder sind die Kartoffeln zu wenig gewürzt oder die Bechamel dran schmeckt mir nicht richtig. In vielen Rezepten wird sie mir einfach zu klumpig und ich muss dann wieder nachgießen. In einigen Rezepturen wird auch gerne mit Ei gebunden - das mag ich gar nicht, wenn dann so eierspeisartige "Flankerl" an den Kartoffeln kleben.  Außerdem dauert es ja immer eine kleine Ewigkeit bis es fertig ist. 
Heute habe ich wieder einen Versuch gewagt... diesesmal habe ich mich wie im Himmel gefühlt und ein wenig schwebe ich noch immer. Das Rezept habe ich zwar ein wenig abgewandelt, aber es hat mich restlos überzeugt. Mit dem Vorkochen der Kartoffeln geht es zwar wesentlich schneller, als viele andere Varianen, die ich probiert habe, aber ein wenig Zeit nimmt es schon noch in Anspruch. 

Am längesten dauert eigentlich das Kochen der Kartoffeln. Ich habe gut 1kg Kartoffeln 20 Minuten in Salzwasser gekocht. Danach habe ich sie etwas abkühlen lassen und geschält. Die Kartoffeln habe ich dann halbiert oder geviertelt. 
Anschließend gings schon an die Bechamel. Dazu habe ich eine Zwiebel klein geschnitten und in 30g aufgeschäumter Butter angedünstet und ein Lorbeerblatt hinzugefügt. Dann habe ich 45g Dinkelmehl darübergestreut und fleißig mit dem Schneebesen gerührt. Danach wurde mit 500 ml kalter Gemüsebrühe (ich hab einfach kaltes Wasser genommen und danach das Brühepulver hinzugefügt) und mit 100 ml Schlagobers aufgegossen. Das Ganze dann ein wenig köcheln lassen und noch 150g Sauerrahm dazugeben. 
In der Zwischenzeit habe ich eine Zitrone behandelt - also die Schale abgerieben und den Saft von einer Hälfte ausgepresst. Nach 8 Minuten Kochzeit habe ich die Zitronenschale, etwas Zitronensaft, Salz und Muskatnuss dazugegeben. Beim ersten Probieren hatte ich einen wunderbaren Geschmack auf der Zunge. Nicht wie eine übliche Bechamel - die schmeckt ja immer ein wenig mehlig. Diese Bechamel schmeckt nicht nach Mehl sondern cremig, frisch und ein wenig säuerlich. Obwohl ich 45g Dinkelmehl genommen habe, blieb die Bechamel schön cremig flüßig. Im Originalrezept waren 15g Weizenmehl angegeben. Ich habe mehr genommen, weil ja Dinkelmehl nicht so gute Klebereigenschaften hat.
Die fertige Bechamel habe ich über die Kartoffeln gegeben. Danach wanderte das ganze bei 200 Grad in das Backrohr. In der Zwischenzeit habe ich 3EL Öl heiß gemacht, 6 EL Semmelbrösel mit den Blättern von 2 größeren Zweigen Thymian vermischt und zum Öl gegeben und kurz mitgeröstet. 
Nachdem die Kartoffeln ca. 8 Minuten im Rohr waren habe ich die Brösel darübergeben und das Kartoffelgratin war servierbereit. 
Ganz kalorienarm ist das Gericht auch nicht, wenn man die Zutatenliste so durchgeht. Aber immerhin reicht es ja für 6 Personen. 



Quelle des ursprünglichen Rezepts: Meine gute Landküche: Kartoffeln in Bèchamel mit Thymianbröseln. S. 90 f.  März/April 2015

Sonntag, 3. Mai 2015

Schoko-Schüttelkuchen

Weil wir heute undendliche Lust auf einen saftigen Schokoladenkuchen hatten, habe ich ein uraltes Rezept hervorgekramt und wieder einmal gebacken - den guten alten Schoko-Schüttelkuchen.
Das Rezept habe ich in der Schule kennen gelernt. Das ist jetzt auch schon gute 16 Jahre her. Es hat eine Zeit gegeben, da habe ich den Kuchen fast an jedem Wochenende für meine Familie gebacken. 
Ich liebe das Rezept deshalb, weil er super einfach ist, immer funktioniert und noch dazu einfach lecker schmeckt. 

Schoko-Schüttelkuchen Rezept


Sonntag, 25. Januar 2015

Schokobananentorte

Ich bin wieder einmal zum Backen dazu gekommen. Lust hätte ich ja schon länger gehabt. Seit einiger Zeit geistert bei mir einen Schokobananentorte im Kopf herum. Gestern und heute habe ich sie dann umgesetzt. 
Innen drinnen verbirgt sich ein Wunderkuchen. Der geistert ja momentan noch und nöcher im Internet herum. Da er über die Maßen gelobt wird, hab ich ihn kurzer Hand einfach ausprobiert. Das Rezept gibts dieses Mal auch gleich mitgeliefert. Ich muss sagen, er ist wirklich simpel, scheint auch wirklich wandlungsfähig zu sein und saftig ist er auch geworden. 
Als Creme habe ich einfach einen Schokopudding hergestellt und dann mit Schlagobers vermischt. Den ersten Kuchenboden habe ich mit Bananen belegt. 
Als Garnierung dürfen echte Schokobananen herhalten. Am Nachmittag wird die Torte gekillt und ich bin gespannt wie sie schmecken wird. 

Schokobananentorte

Schokobananentorte